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Zusammenfassung Zirkuläre Geschäftsmodelle, die auf Remanufacturing und Wiederverwendung basieren, versprechen erhebliche Kosteneinsparungen sowie radikale Reduzierungen der Umweltauswirkungen. Varianten solcher Geschäftsmodelle werden seit Jahrzehnten vorgeschlagen, und es gibt bemerkenswerte Erfolgsgeschichten wie das Produkt-Service-Angebot von Xerox, das auf remanufacturierten Fotokopierern basiert. Dennoch beobachten wir keine weitverbreitete Akzeptanz in der Industrie. Diese Arbeit untersucht die Ursachen für diese Zurückhaltung. Anhand eines hypothesentestenden Rahmens für die Geschäftsmodellinnovation zeigen wir, dass zirkuläre Geschäftsmodelle erhebliche Herausforderungen für die proaktive Unsicherheitsreduktion für den Unternehmer implizieren. Darüber hinaus zeigen wir, dass viele Varianten des Produkt-Service-Systems, die die Rückflusskontrolle in zirkulären Geschäftsmodellen erleichtern, die potenziellen negativen Auswirkungen gescheiterter Unsicherheitsreduktion aufgrund erhöhter Kapitalbindungen weiter verschärfen. Durch eine longitudinale Aktionsforschungsstudie liefern wir auch ein Gegenbeispiel zu vielen der Herausforderungen, die in früheren Studien identifiziert wurden, die im untersuchten Fall überwunden werden konnten. Copyright © 2015 John Wiley & Sons, Ltd und ERP Environment
Linder et al. (2015) haben diese Frage untersucht.
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