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Viele psychische Erkrankungen weisen überlappende oder ähnliche klinische Symptome auf, was die Diagnose erschwert. Es ist wichtig, systematisch zu charakterisieren, inwieweit einzigartige und ähnliche Veränderungsmuster auf Gehirnerkrankungen hinweisen. Zunehmende Initiativen zum Austausch von Neuroimaging-Daten haben beispiellose Möglichkeiten zur Untersuchung von Gehirnerkrankungen geschaffen. Es bleibt jedoch eine offene Frage, wie Ergebnisse über Studien hinweg repliziert und übertragen werden können. Standardisierte Ansätze zur Erfassung reproduzierbarer und vergleichbarer Bildmarker sind dringend erforderlich. Hier schlagen wir eine auf der priori-gesteuerten unabhängigen Komponentenanalyse basierende Pipeline, NeuroMark, vor, die in der Lage ist, messbare funktionale Netzwerkparameter des Gehirns aus funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT)-Daten zu schätzen, die verwendet werden können, um Netzwerkabnormalitäten des Gehirns zwischen verschiedenen Datensätzen, Studien und Erkrankungen zu verbinden. NeuroMark schätzt automatisch anpassbare Merkmale für jedes einzelne Subjekt und vergleichbar über Datensätze/Studien/Erkrankungen hinweg, indem es auf die zuverlässigen Brain-Network-Vorlagen zurückgreift, die aus 1828 gesunden Kontrollen gewonnen wurden. Vier Studien mit 2442 Probanden wurden durchgeführt, die sechs Gehirnerkrankungen umfassten (Schizophrenie, Autismus-Spektrum-Störung, leichte kognitive Beeinträchtigung, Alzheimer-Krankheit, bipolare Störung und Major Depression), um die Validität der vorgeschlagenen Pipeline aus verschiedenen Perspektiven zu bewerten (Replikation von Gehirnabnormalitäten, interstudielle Vergleiche, Identifizierung subtiler Gehirnveränderungen und Multi-Störungs-Klassifikation unter Verwendung identifizierter Biomarker). Unsere Ergebnisse zeigen, dass NeuroMark erfolgreich replizierte Gehirnnetzwerkabnormalitäten bei Schizophrenie über verschiedene Datensätze hinweg identifiziert; interessante neuronale Hinweise auf die Überlappung und Spezifität zwischen Autismus und Schizophrenie offenbarte; Gehirnfunktionseinschränkungen zeigte, die in unterschiedlichem Maße bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen und Alzheimer-Krankheit vorhanden sind; und Biomarker erfasste, die eine gute Leistung bei der Klassifizierung bipolarer Störungen und schwerer Depressionen erzielten.
Du et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.