Key points are not available for this paper at this time.
Chlamydieninfektionen sind epidemiologisch mit menschlichen Herzkrankheiten verbunden. Ein Peptid aus der murinen herzmuskel-spezifischen Alpha-Myosin-Schwerkette, das eine Sequenzhomologie zu den 60-Kilodalton-Cystein-reichen äußeren Membranproteinen von Chlamydia pneumoniae, C. psittaci und C. trachomatis aufweist, wurde als Induktor einer autoimmunen entzündlichen Herzkrankheit bei Mäusen identifiziert. Die Injektion der homologen Chlamydienpeptide in Mäuse führte ebenfalls zu perivaskulärer Entzündung, fibrösen Veränderungen und Blutgefäßverschluss im Herzen sowie zur Auslösung der T- und B-Zell-Reaktivität auf das homologe endogene herzmuskel-spezifische Peptid. Chlamydia-DNA fungierte als Adjuvans bei der Auslösung der peptideinduzierte entzündlichen Herzkrankheit. Eine Infektion mit C. trachomatis führte zur Produktion von Autoantikörpern gegen herzmuskel-spezifische Epitopen. Somit wird die Chlamydien-vermittelte Herzkrankheit durch antigenische Nachahmung eines herzmuskel-spezifischen Proteins induziert.
Bachmaier et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.