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Makrophagen dominieren Orte der ZNS-Verletzung, an denen sie sowohl Verletzungen als auch Reparaturen fördern. Diese divergierenden Effekte können durch unterschiedliche Makrophagen-Subtypen verursacht werden, d.h. "klassisch aktivierte" proinflammatorische (M1) oder "alternativ aktivierte" anti-inflammatorische (M2) Zellen. Hier zeigen wir, dass eine M1-Makrophagenreaktion schnell induziert und dann an den Stellen der traumatischen Rückenmarksverletzung aufrechterhalten wird und dass diese Reaktion eine vergleichsweise kleinere und vorübergehende M2-Makrophagenreaktion überwältigt. Das hohe M1/M2-Makrophagenverhältnis hat erhebliche Auswirkungen auf die ZNS-Reparatur. Tatsächlich präsentieren wir neuartige Daten, die zeigen, dass nur M1-Makrophagen neurotoxisch sind und M2-Makrophagen eine regenerative Wachstumsreaktion in erwachsenen sensorischen Axonen fördern, selbst im Kontext hemmender Substrate, die an den Stellen der ZNS-Verletzung dominieren (z.B. Proteoglykane und Myelin). Zusammen deuten diese Daten darauf hin, dass die Polarisation der Differenzierung der residenten Mikroglia und infiltrierenden Blutmonozyten in Richtung eines M2- oder "alternativ" aktivierten Makrophagenphänotyps die ZNS-Reparatur fördern könnte, während sekundäre inflammationsermittelte Verletzungen begrenzt werden.
Kigerl et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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