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Diese Studie untersuchte Änderungen der Konzentrationen von Serum- und Urin-neutrophilen Gelatinaselipocalin (NGAL), Nierenschaden-Molekül 1 (KIM-1), Interleukin 18 (IL-18) und Cystatin-C (Cys-C), die durch parenchymale und tubuläre Schäden nach stumpfen Nierentrauma induziert wurden, sowie deren potenzielle Nützlichkeit als Biomarker zur Erkennung und Nachverfolgung von Patienten mit vermuteten stumpfen Nierenschäden. Drei Monate alte männliche Sprague-Dawley-Ratten (n = 18) wurden in drei Gruppen (n = 6 in jeder): Gruppe 1: Kontrollgruppe (keine Intervention); Gruppe 2: Schein-Operationsgruppe (explorative Chirurgie und Exposition der linken Nieren); und Gruppe 3: Traumatologie-Gruppe (explorative Chirurgie und Induktion eines stumpfen Nierentraumas der linken Nieren) unterteilt. Serum- und Urinproben wurden vor sowie 12-24, 36-48 und 60-72 Stunden später zur Messung von NGAL, KIM-1, IL-18 und Cys-C gesammelt. In der Traumatologie-Gruppe gab es eine statistisch signifikante Erhöhung der postoperativen NGAL-, KIM-1- und IL-18-Werte nach 12-24 h und 36-48 h im Vergleich zu den präoperativen Werten. Auch gab es eine statistisch signifikante Erhöhung der postoperativen Serum- und Urin-Cys-C-Werte nach 60-72 h im Vergleich zu den präoperativen Werten. NGAL, KIM-1 und IL-18 könnten neuartige nicht-invasive beschreibende Kandidatenbiomarker für frühe tubuläre Schäden bei Kindern mit Nierentrauma darstellen.
Bakal et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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