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Ziel dieser Studie war es, die Beziehung zwischen extrinsischer laryngealer muskulärer Hypertonizität und abweichender Körperhaltung einerseits und Stimmhandicap sowie Stimmqualität andererseits bei Lehrern mit persistierenden Stimmproblemen und einer Vorgeschichte von stimmbedingtem Krankenstand zu untersuchen. Die Studiengruppe bestand aus 25 weiblichen Lehrern. Ein Sprachtherapeut bewertete die extrinsische laryngeale Muskelanspannung, und ein Physiotherapeut bewertete die Körperhaltung. Die bewerteten Parameter wurden in Kategorien gruppiert. Die Parameter in den verschiedenen Kategorien repräsentieren dieselbe Funktion. Zudem wurde ein Spannungs/Haltungsindex erstellt, der die Summe der unterschiedlichen Parameter darstellt. Die verschiedenen Parameter und der Index wurden in Beziehung zum Voice Handicap Index (VHI) und zum Dysphonia Severity Index (DSI) gesetzt. Die Werte des VHI und der einzelnen Parameter unterscheiden sich signifikant, mit Ausnahme des hinteren Gewichtsträgers und der Spannung des Musculus sternocleidomastoideus. Es gab auch einen signifikanten Unterschied zwischen den einzelnen Parametern und dem DSI, mit Ausnahme der Spannung des Musculus cricothyroideus und des hinteren Gewichtsträgers. Der Wert des Spannungs/Haltungsindex korreliert signifikant sowohl mit dem VHI als auch mit dem DSI. In einer linearen Regressionsanalyse ist die Kombination aus Hypertonizität des Musculus sternocleidomastoideus, der Musculi geniohyoidei und hinterem Gewichtsträger der wichtigste Prädiktor für ein hohes Stimmhandicap. Die Kombination aus Hypertonizität des Musculus geniohyoideus, hinterem Gewichtsträger, hoher Position des Zungenbeins, Hypertonizität des Musculus cricothyroideus und Anteroposition des Kopfes ist der wichtigste Prädiktor für einen niedrigen DSI-Wert. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, je höher der Wert des Index, desto höher ist der Wert des Stimmhandicaps und desto schlechter ist die Stimmqualität. Darüber hinaus sind die Ergebnisse indikativ für die Bedeutung der Beurteilung von muskulärer Spannung und Körperhaltung bei der Diagnose von Stimmstörungen.
Kooijman et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.