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• Heruntergerechnete globale CC-Szenarien brauchen länderspezifische SPAs, multidisziplinäre und partizipative Prozesse. Sozioökonomische Szenarien ermöglichen es uns zu verstehen, inwieweit gesellschaftliche Entwicklungen auf globaler, nationaler und lokaler Ebene die Art und Schwere der Risiken des Klimawandels und die Antwortmöglichkeiten beeinflussen können. Gemeinsame sozioökonomische Pfade (SSPs) ermöglichen eine systematische Erkundung der Herausforderungen an Anpassung und Minderung, die alternative Zukunftsszenarien mit sich bringen. SSPs sind jedoch hauptsächlich für die globale Ebene definiert. Wenn Länder ihre Anpassungs- und Minderungsoptionen auf Robustheit unter plausiblen zukünftigen sozioökonomischen Bedingungen testen wollen, benötigen SSPs länderspezifische Details, um die Risiken des Klimawandels auf nationaler und lokaler Ebene zu verstehen. Neuseeland wird verwendet, um zu veranschaulichen, wie national relevante sozioökonomische Szenarien, die innerhalb von SSPs angesiedelt sind, entwickelt werden können, um nationale und lokale Studien zu den Auswirkungen des Klimawandels und deren Implikationen zu informieren. Gemeinsame politische Annahmen wurden entwickelt, die eine Mischung aus klimaspezifischen und nicht klimaspezifischen Politiken beinhalten, um zu demonstrieren, wie internationale Verbindungen und Entwicklungen auf globaler Ebene lokal entscheidend sind – lokale Entscheidungen können die Auswirkungen globaler Trends über längere Zeiträume hinweg beschleunigen, reduzieren oder sogar negieren. Die Typologie wurde dann in einem lokalen Kontext 'getestet'. Die Forschungsschallenges, die bei der Entwicklung glaubwürdiger, relevanter und legitimer sozioökonomischer Szenarien auf nationaler Ebene beobachtet wurden, umfassen Probleme bei der Entwicklung von Szenarien in einem multidisziplinären Team. Schließlich werden Empfehlungen zur Anpassung gemeinsamer klimatischer politische Annahmen, um nationale und lokale Szenarien zu erstellen, sowie zur Bewertung der Durchführbarkeit und Effektivität von Anpassungsoptionen zum Klimawandel vorgestellt. Dazu gehören die Notwendigkeit von: Richtlinien zur Einbettung nationaler Szenarien in globale Rahmen; eine Begrenzung der Anzahl plausibler Zukünfte; Interoperabilität von Modellen; die Fähigkeit, auf effektive multidisziplinäre Teams und integrative Forschung hinzuarbeiten; und die Möglichkeit, partizipative Prozesse, wo möglich, einzubeziehen.
Frame et al. (2018) untersuchten diese Frage.