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Diese Arbeit entwickelt ein quantitatives Modell der internen Stadtstruktur, das Agglomerations- und Dispersionskräfte sowie eine beliebige Anzahl heterogener Stadtblöcke umfasst. Das Modell bleibt handhabbar und für empirische Analysen geeignet, da es stochastische Schocks bei den Pendelentscheidungen berücksichtigt, die eine Gravitationgleichung für Pendelströme ergeben. Um die Agglomerations- und Dispersionskräfte strukturell zu schätzen, verwenden wir Daten zu Tausenden von Stadtblöcken in Berlin aus den Jahren 1936, 1986 und 2006 sowie exogene Variationen aus der Teilung und Wiedervereinigung der Stadt. Wir schätzen beträchtliche und hochgradig lokal begrenzte Produktions- und Wohnexternalitäten. Wir zeigen, dass das Modell mit den geschätzten Agglomerationsparametern sowohl qualitativ als auch quantitativ die beobachteten Veränderungen in der Stadtstruktur erklären kann. Wir zeigen, wie unser quantitatives Framework verwendet werden kann, um kontrafaktische Analysen für Veränderungen in der Organisation wirtschaftlicher Aktivitäten innerhalb von Städten durchzuführen, beispielsweise als Reaktion auf Veränderungen im Verkehrsnetz.
Ahlfeldt et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.