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Zirkadiane Rhythmen sind nahezu 24-Stunden-Muster der Physiologie und des Verhaltens, die unabhängig von äußeren Hinweisen wie Hormonen, Körpertemperatur, Stimmung und Schlafneigung vorhanden sind. Der Begriff 'zirkadiane Fehlanpassung' beschreibt eine Vielzahl von Umständen, wie unangemessen getimter Schlaf und Wachsein, Fehlanpassungen von Schlaf/Wach-Rhythmen mit Fütterungsrhythmen oder fehlangepasste zentrale und periphere Rhythmen. Die Mehrheit der frühen Forschung konzentrierte sich auf die Fehlanpassung des Schlafs zur biologischen Nacht. Die Entdeckung von Uhrgenen und die Präsenz peripherer zirkadianer Oszillatoren haben jedoch die Definitionen von Fehlanpassung erweitert. Experimentelle Studien an Tiermodellen und Menschen haben Beweise für potenzielle Mechanismen geliefert, die Fehlanpassungen mit negativen Ergebnissen verknüpfen. Dazu gehören die Dysregulation des Fressverhaltens, Veränderungen in den appetitanregenden Hormonen, im Glukosestoffwechsel und in der Stimmung. Diese Übersicht hat zwei Schwerpunkte: (1) zu beschreiben, wie die zirkadiane Fehlanpassung in Labor- und Feldexperimenten definiert und bewertet wurde, und (2) Beweise zu beschreiben, die verschiedene Arten von zirkadianer Fehlanpassung mit einem erhöhten Risiko für physische (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettleibigkeit, Krebs) und psychiatrische (Depression, Bipolarität, Schizophrenie, Aufmerksamkeitsdefizit) Störungen verbinden. Diese Übersicht wird die Rolle der zirkadianen Fehlanpassung als Risikofaktor für Krankheiten in der Allgemeinbevölkerung und in klinischen Populationen, einschließlich zirkadianer Rhythmusstörungen und psychiatrischer Störungen, beschreiben.
Baron et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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