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Die Mechanismen, die den schleimassoziierten Pathologien bei Mukoviszidose (CF) zugrunde liegen, sind nach wie vor unklar. Neueste Studien zeigen jedoch, dass der CF-Transmembranleitungsregulator (CFTR) für den Transport von Bicarbonat (HCO3-) erforderlich ist und dass HCO3- für die normale Schleimproduktion entscheidend ist. Wir haben daher die Rolle von HCO3- bei der Schleimsekretion mit Hilfe von Segmenten des Mausdarms ex vivo untersucht. Die basalen Raten der Schleimfreisetzung waren in Anwesenheit oder Abwesenheit von HCO3- ähnlich. In Abwesenheit von HCO3- war die durch PGE2 oder 5-Hydroxytryptamin (5-HT) stimulierte Schleimfreisetzung jedoch etwa halb so hoch wie die, die durch diese Moleküle in Anwesenheit von HCO3- stimuliert wurde. Die Hemmung des HCO3- und Flüssigkeitstransports reduzierte die stimulierte Schleimfreisetzung deutlich. Weder die Abwesenheit von HCO3- noch die Hemmung des HCO3-Transports beeinflussten jedoch die Raten der Flüssigkeitssekretion, was darauf hindeutet, dass der Effekt der Entfernung von HCO3- auf die Schleimfreisetzung nicht auf eine verringerte Flüssigkeitssekretion zurückzuführen war. In einem Mausmodell der CF (Mäuse homozygot für die häufigste menschliche CFTR-Mutation) war die intestinale Schleimfreisetzung minimal, wenn sie entweder mit PGE2 oder 5-HT in Anwesenheit oder Abwesenheit von HCO3- stimuliert wurde. Diese Daten deuten darauf hin, dass die normale Schleimfreisetzung die gleichzeitige Sekretion von HCO3- erfordert und dass der charakteristisch aggregierte Schleim, der in mukin-sekretierenden Organen bei Personen mit CF beobachtet wird, eine Folge des fehlerhaften HCO3-Transports sein könnte.
Garcia et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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