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Zusammenfassung Der globale Handel mit Wildtieren ist eine wachsende Bedrohung für die Biodiversität, den Artenschutz und das Tierschutz. Ein wesentlicher Treiber ist die Verbraucher-Nachfrage nach exotischen Haustieren, und es gab Aufrufe zu Informationskampagnen, um diesem entgegenzuwirken. Wir haben eine neuartige Online-Umfrage erstellt, um zu bewerten, ob solche Kampagnen effektiv sein könnten. Unsere Website „vermittelte“ Einzelpersonen mit einem exotischen Haustier und bat sie, einzuschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass sie eines kaufen. Wir manipulierten die angezeigten Informationen zu jedem Haustier, indem wir entweder eine „Kontroll“-Aussage, die die Ernährung der Art beschreibt, oder eine von vier Arten von „Behandlungs“-Aussagen verwendeten, die zoonotische Krankheiten, Tierschutz, rechtliche oder artenbezogene Konsequenzen beschreiben. Die Befragten, die Informationen zu Krankheiten oder Legalität sahen, hatten eine um 39 % reduzierte Wahrscheinlichkeit, höhere Kaufwahrscheinlichkeiten auszuwählen. Informationen über das Wohlbefinden und die Auswirkungen auf den Naturschutz senkten die Kaufwahrscheinlichkeiten nicht signifikant. Informationskampagnen könnten die Nachfrage nach exotischen Haustieren reduzieren, insbesondere wenn sie sich auf zoonotische Krankheiten und rechtliche Konsequenzen konzentrieren.
Moorhouse et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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