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Es gibt erheblichen Beweis, dass Kinder und Jugendliche mit autistischen Spektrumstörungen (ASS) einem erhöhten Risiko für Angst und Angststörungen ausgesetzt sind. Es ist jedoch weniger klar, welche der spezifischen DSM-IV-Angststörungen in dieser Population am häufigsten auftreten. Die vorliegende Studie verwendete meta-analytische Techniken, um dieses Problem zu klären. Eine systematische Überprüfung der Literatur identifizierte 31 Studien mit 2.121 jungen Menschen (unter 18 Jahren) mit ASS, bei denen das Vorhandensein einer Angststörung mithilfe standardisierter Fragebögen oder diagnostischer Interviews bewertet wurde. In den Studien hatten 39,6% der jungen Menschen mit ASS mindestens eine komorbide DSM-IV-Angststörung, am häufigsten war die spezifische Phobie (29,8%), gefolgt von Zwangsstörungen (17,4%) und sozialer Angststörung (16,6%). Es wurden Zusammenhänge zwischen den spezifischen Angststörungen und Subtyp von ASS, Alter, IQ und Bewertungsmethode (Fragebogen versus Interview) gefunden. Die Implikationen für die Identifikation und Behandlung von Angst bei jungen Menschen mit ASS werden diskutiert.
Steensel et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.