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Risiken werden von Männern tendenziell als niedriger eingeschätzt als von Frauen und von weißen Personen im Vergleich zu People of Color. Frühere Forschungen von Flynn, Slovic und Mertz in Risk Analysis, 14, S. 1101-1108 haben gezeigt, dass diese Unterschiede in der Risikowahrnehmung in den Vereinigten Staaten hauptsächlich auf 30% der weißen männlichen Bevölkerung zurückzuführen sind, die Risiken als extrem niedrig einschätzen. Die Spezifität dieses Befunds deutet darauf hin, dass die Erklärung eher in soziopolitischen als in biologischen Faktoren zu suchen ist. Die hier berichtete Studie präsentiert neue Daten aus einer kürzlich in den Vereinigten Staaten durchgeführten nationalen Umfrage. Obwohl sich weiße Männer erneut in ihrer Risikoeinschätzung und ihren Einstellungen zu Weltanschauungen, Vertrauen und risikobehaftetem Stigma abheben, zeigen die Ergebnisse, dass die Unterscheidung zwischen weißen Männern und anderen komplexer ist als ursprünglich gedacht. Eine weitere Untersuchung soziopolitischer Faktoren bei Risikoeinschätzungen wird empfohlen, um Geschlechter- und Rassenunterschiede zu klären.
Finucane et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.