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Proopiomelanocortin (POMC) ist ein Schlüsselmediator des Sättigungsgefühls. Epigenetische Marker wie DNA-Methylierung können die POMC-Expression modulieren und eine biologische Verbindung zwischen frühkindlichen Expositionen und späterem Phänotyp herstellen. Tierstudien legen nahe, dass epigenetische Marker bei POMC durch den mütterlichen Energiemangel und -überschuss, pränatalen Stress und Triclosan-Exposition beeinflusst werden. Postnatale Faktoren wie Energieüberschuss, Folsäure, Vitamin A, konjugierte Linolsäure und Leptin können ebenfalls die POMC-Methylierung beeinflussen. Jüngste Studien am Menschen deuten darauf hin, dass die DNA-Methylierung von POMC von der Ernährung der Mutter in der frühen Schwangerschaft beeinflusst wird und mit Fettleibigkeit im Kindes- und Erwachsenenalter verbunden ist. Studien bei Kindern schlagen eine Verbindung zwischen der DNA-Methylierung von POMC und erhöhten Lipiden und Insulin vor, unabhängig von der Körperhabitus. Diese Übersicht bringt Evidenz aus Tier- und Humanstudien zusammen und legt nahe, dass POMC empfindlich gegenüber Ernährungsprogrammierung ist und mit einer Vielzahl von gewichtsbezogenen und metabolischen Ergebnissen assoziiert ist.
Candler et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.