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Dieser Artikel präsentiert den Rahmen und untersucht die Messung, Korrelate und Ergebnisse der kreativen Anpassungsfähigkeit (CA), die hier als die kognitiv-behavioral-emotionale Fähigkeit definiert wird, kreativ und anpassungsfähig auf stressige Situationen zu reagieren. Die Datensammlung erfolgte im April 2020, während des Höhepunkts des Ausbruchs der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) in Israel. In Studie 1 füllten 310 Erwachsene die neu entwickelte CA-Skala, sowie Messungen von Spontaneität, Offenheit für Erfahrungen, kreative Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden aus. Die Ergebnisse der explorativen und konfirmatorischen Faktoranalysen bestätigten das theoretisierte zugrunde liegende Konstrukt der 9-Item-CA-Skala. Die Validität und Zuverlässigkeit der Skala wurde ebenfalls unterstützt. Explorative Analysen deuteten darauf hin, dass die Assoziation zwischen CA und Wohlbefinden durch kreative Selbstwirksamkeit mediiert wurde und dass CA den Einfluss der Besorgnis von Individuen über das Coronavirus auf ihr Wohlbefinden abmildern kann. In Studie 2 deuteten kurzfristige longitudinale Daten basierend auf einer Stichprobe von 71 Studierenden darauf hin, dass CA über die Zeit niedrigeren psychologischen Stress vorhersagen kann. Die Unterstützung für die interne Konsistenz der CA-Skala wurde erlangt und ihre Test-Retest-Zuverlässigkeit wurde festgestellt. Insgesamt werfen die Ergebnisse Licht auf dieses neue Konstrukt als potenziellen Schutzfaktor. Es werden Implikationen für Theorie, Forschung und Praxis diskutiert.
Hod Orkibi (Di.) hat diese Frage untersucht.
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