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Piezo1, ein mechanosensitiver, Ca2+-durchlässiger, nicht selektiver kationischer Ionenkanal, ist an einer Vielzahl biologischer Prozesse beteiligt und spielt eine entscheidende Rolle in der Gefäßentwicklung. Die Pharmakologie dieses Proteins befindet sich jedoch noch in den Kinderschuhen. Yoda1, der erste spezifische chemische Aktivator von Piezo1-Kanälen, kann Piezo1 in Abwesenheit mechanischer Stimulation aktivieren. Daher haben wir versucht, Inhibitoren von Yoda1 aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) zu identifizieren. Intrazelluläre Ca2+-Messungen wurden in menschlichen Nabelschnurvenenendothelzellen (HUVECs), HEK 293T-Zellen mit Überexpression von TRPC5- und TRPM2-Kanälen sowie in CHO K1-Zellen mit Überexpression von TRPV4-Kanälen durchgeführt. Wir identifizierten Tubeimoside I (TBMS1) als starken Inhibitor der Yoda1-Antwort und demonstrierten seine Selektivität für die Piezo1-Kanäle. Ähnliche, durch Yoda1 induzierte Ergebnisse wurden in Piezo1-Wildtyp-Zellen mit Überexpression, murinen Leberendothelzellen (MLECs) und Makrophagen erzielt. Die physiologischen Reaktionen von TBMS1 wurden durch isometrische Spannung identifiziert, die die Yoda1-Entspannung von Aortenringen hemmen kann. Unsere Ergebnisse zeigen, dass TBMS1 die durch Yoda1 induzierte Aktivierung des Piezo1-Kanals effektiv antagonisieren kann. Diese Studie beleuchtet die Existenz von Yoda1-Inhibitoren und verbessert das Verständnis der vaskulären Pharmakologie durch Piezo1-Kanäle.
Liu et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.