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Schilddrüsenerkrankungen, einschließlich Neoplasien, Autoimmunerkrankungen und Schilddrüsenfunktionsstörungen, werden zu einem ernsthaften sozialen Problem mit schnell steigender Prävalenz. Letzteres wird zunehmend mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Es gibt viele Methoden zur Bestimmung der Biomarker für oxidativen Stress, die es ermöglichen, das oxidative Profil bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen im Vergleich zur gesunden Bevölkerung zu bewerten. Dies eröffnet eine neue Perspektive zur Untersuchung der Rolle erhöhter Parameter von oxidativem Stress und Schäden bei Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen, insbesondere neoplastischer Natur. Ein Ungleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien wird in verschiedenen Stadien und bei verschiedenen Arten von Schilddrüsenerkrankungen beobachtet. Das Organ, das Teil des endokrinen Systems ist, nutzt reaktive Sauerstoffspezies (ROS), um Hormone zu produzieren. Schilddrüsenzellen setzen Enzyme frei, die die ROS-Generation katalysieren; daher spielt das interne Abwehrsystem und nicht-enzymatische Antioxidantien, die überschüssige ROS, die nicht zur Produktion von Schilddrüsenhormonen verwendet werden, neutralisieren, eine Schlüsselrolle, um als Puffer zu agieren und freie Radikale zu neutralisieren und die Homöostase des gesamten Körpers sicherzustellen. Ein Überschuss an freien Radikalen verursacht strukturelle Zellschäden und gefährdet die genomische Stabilität. Angesichts der negativen Auswirkungen der ROS-Akkumulation scheint oxidativer Stress sowohl an der Initiation als auch an der Progression der Karzinogenese beteiligt zu sein. Ziel dieses Reviews ist es, den oxidativen Hintergrund von Schilddrüsenerkrankungen zu untersuchen und die Zusammenhänge zwischen Redox-Ungleichgewicht und Schilddrüsenfunktionsstörungen und -krankheiten zusammenzufassen.
Kochman et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.