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Drei Studien testeten theoretische Annahmen bezüglich des Impostor-Phänomens. In Studie 1 vervollständigten die Teilnehmer Maßnahmen zum Impostorismus, bewerteten sich selbst und gaben an, wie sie dachten, dass andere sie betrachteten. Im Gegensatz zu den standardmäßigen Konzeptualisierungen von Impostorismus waren hohe Impostoren durch eine Kombination aus niedrigen Selbstbewertungen und niedrigen reflektierten Bewertungen gekennzeichnet. Studie 2 war ein Experiment, das entwerfen sollte, ob die mit dem Impostor-Phänomen verbundenen Verhaltensweisen zwischenmenschliche Strategien sind. Den Teilnehmern wurde mitgeteilt, dass von ihnen erwartet wurde, entweder besser oder schlechter abzuschneiden als sie zuvor vorhergesagt hatten, und sie drückten anonym oder öffentlich ihre Reaktionen aus. Hohe Impostoren äußerten niedrigere Leistungserwartungen als niedrige Impostoren, nur wenn ihre Antworten öffentlich waren. Wenn die Leistungserwartungen niedrig waren, antworteten Teilnehmer mit hohem Impostorismus unterschiedlich unter öffentlichen und privaten Bedingungen. Studie 3 untersuchte die Möglichkeit, dass hohe Werte bei den Maßnahmen zum Impostorismus zwei Arten von Impostoren widerspiegeln könnten - wahre Impostoren (die glauben, dass andere sie zu positiv wahrnehmen) und strategische Impostoren (die nur behaupten, dass sie nicht so gut sind, wie andere denken). Die Ergebnisse unterstützten diese Unterscheidung nicht; jedoch wurde erneut Evidenz für die strategische Natur des Impostorismus erhalten. Obwohl Menschen tatsächlich Gefühle des Impostorismus erleben können, deuten diese Studien darauf hin, dass die den sogenannten Impostoren zugeschriebenen Eigenschaften teilweise zwischenmenschliche, selbstpräsentierende Verhaltensweisen sind, die darauf abzielen, die Auswirkungen schwacher Leistungen zu minimieren.
Leary et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.