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Die Explosion des wissenschaftlichen Interesses an den von Proteinkinasen vermittelten Signalnetzwerken hat zur Einführung neuer chemischer Methoden und deren Anwendungen im Zusammenhang mit der Analyse von Phosphorylierungswegen geführt. Wir heben einige dieser chemisch-biologischen Ansätze in drei Bereichen hervor. Zunächst erörtern wir die Entwicklung chemischer Werkzeuge zur Modulation der Aktivität von Proteinkinasen, um die Mechanismen der Kinasen und deren Beiträge zu Phosphorylierungsereignissen und zellulären Prozessen zu untersuchen. Zweitens beschreiben wir chemische Techniken, die in den letzten Jahren entwickelt wurden, um die strukturellen und funktionalen Auswirkungen von Phosphatmodifikationen an spezifischen Stellen in Proteinen zu analysieren. Drittens behandeln wir neu entwickelte molekulare Bildgebungsansätze, um die spatiotemporalen Aspekte von Phosphorylierungskaskaden in lebenden Zellen zu elucidieren. Spannende Fortschritte in unserem Verständnis der Proteinphosphorylierung wurden mit diesen chemisch-biologischen Ansätzen erzielt, aber es bleiben weiterhin Möglichkeiten für technologische Innovationen.
Tarrant et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.