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Glioblastom (GBM), ein unheilbarer Tumor, bleibt aufgrund seiner genetischen/epigenetischen Heterogenität und Plastizität über Zellzustände hinweg schwer zu modellieren und vor allem zu behandeln. Die Fähigkeit aktueller Tumormodelle, die Zellzustände, die in primären Tumoren vorkommen, nachzubilden, wurde bisher nicht untersucht. Um dieses Problem anzugehen, verglichen wir die Einzelzell-RNA-Sequenzierung von Tumorzellen aus 5 Patienten über vier patientenspezifische Modelle, die aus Glioblastoma-Stammzellen (GSC) abgeleitet sind, einschließlich Gliom-Sphären, Tumororganoiden, glioblastomalen zerebralen Organoiden (GLICO) und patientenabgeleiteten Xenografts. Wir fanden heraus, dass GSCs innerhalb des GLICO-Modells für eine neuralprogenitorähnliche Zellunterpopulation angereichert sind und die Zellzustände sowie deren Plastizität nachbilden, die in den entsprechenden primären Eltern-Tumoren gefunden werden. Diese Daten zeigen, wie entscheidend und ausreichend der Beitrag eines neuroanatomisch genauen menschlichen Mikroumfeldes ist, um die Zellzustände, die in menschlichen primären GBMs gefunden werden, nachzubilden, ein Prinzip, das wahrscheinlich auch auf andere Tumormodelle anwendbar ist. SIGNIFIKANZ: Es war unklar, wie gut verschiedene patientenabgeleitete GBM-Modelle in der Lage sind, die gesamte Heterogenität primärer Tumoren nachzubilden. Hier liefern wir eine vollständige transcriptomische Charakterisierung der wichtigsten Modelltypen. Wir zeigen, dass das Mikroumfeld entscheidend für die Nachbildung der GSC-Zellzustände ist und heben die Bedeutung der Interaktionen zwischen Tumor- und Wirtszellen hervor. Siehe zugehörigen Kommentar von Luo und Weiss, S. 907. Dieser Artikel wird in der Rubrik „In dieser Ausgabe“ hervorgehoben, S. 890.
Pine et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.