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Seit mehr als 50 Jahren haben Forscher erfolglos versucht, in experimentellen Tieren die kardiovaskulären Komplikationen von Diabetes, die beim Menschen auftreten, nachzubilden. Insbesondere beschleunigte Atherosklerose und dilatative Kardiomyopathie, die Hauptursachen für Mortalität bei Diabetespatienten, waren in vielen Mausmodellen der Erkrankung auffallend abwesend. Unter der Schirmherrschaft des NIH hat das Konsortium für Tiermodelle diabetischer Komplikationen an diesem Problem gearbeitet. Der Schwerpunkt dieser Bemühungen lag auf der Entwicklung von Mausmodellen aufgrund des hohen Maßes an verfügbarer genomischer Information und der vielen gut entwickelten genetischen Manipulationen, die bei Mäusen durchgeführt werden können. Wichtig ist, dass das Konsortium auch daran gearbeitet hat, viele Methoden zu standardisieren, um metabolische und kardiovaskuläre Endpunkte zur Messung des diabetischen Zustands und seiner makrovaskulären Komplikationen zu bewerten. Schließlich hat das Konsortium für maximale Vorteile aus diesen Tiermodellen in der Erforschung von Atherosklerose und anderen diabetischen Komplikationen ein System geschaffen, um sowohl die Tiermodelle als auch die gesammelten phänotypischen Daten mit der größeren wissenschaftlichen Gemeinschaft zu teilen.
Hsueh et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.