Die Philosophien Indiens bergen seit der Antike das Ethos der Spiritualität. Die alten hinduistischen Mönche meditierten als Mittel, um mit dem höchsten Gott – Ishwara/Brahman – zu verbinden. Spiritualität wird als Verbindung zwischen dem Höchsten und den Menschen betrachtet. Mit einfachen Worten bedeutet Spiritualität eine sinnliche Erfahrung, dass ein größeres Ganzes existiert, dessen Teil wir sind. Spiritualität umfasst die Erkundung bestimmter universeller Ideen - Liebe, Mitgefühl, Altruismus, Weisheit und Wahrheit usw. Hier werden wir das Konzept der praktischen Spiritualität untersuchen, das von Swami Vivekananda formuliert wurde, und sein Projekt der Nationenbildung, das auf diesem Konzept basiert. Die zugrunde liegenden Beziehungen und Feinheiten, die mit seinem Konzept von Spiritualität und Nationenbildung verbunden sind, stehen im Mittelpunkt dieser Diskussion. Mit anderen Worten, diese Studie fragt nach den sich überschneidenden Tendenzen beider Bereiche der Spiritualität und Nationenbildung. Unter Berücksichtigung des aktuellen politischen und sozialen Szenarios wird diese Arbeit anschließend das Thema der Wiederbelebung der Kraft der praktischen Spiritualität in die Politik und nationale Entwicklung behandeln.
Dipanwita Banarjee (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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