Zusammenfassung Brustkrebs bleibt die häufigste Ursache für krebsbedingte Sterblichkeit bei Frauen weltweit. Poly(ADP-Ribose)-Polymerase (PARP)-Inhibitoren haben sich als kritische therapeutische Option herauskristallisiert, insbesondere für Patientinnen mit triple-negativem Brustkrebs und anderen HER2-negativen metastasierten Brustkrebs, die BRCA-Mutationen aufweisen. Trotz ihres klinischen Erfolgs stellt das Auftreten von primärer und erworbener Resistenz gegen PARP-Inhibitoren eine erhebliche Herausforderung dar, die ihre langfristige Wirksamkeit einschränkt. Hier geben wir einen umfassenden Überblick über die Mechanismen, die der Wirkung von PARP-Inhibitoren zugrunde liegen, sowie über ihre klinische Entwicklung und Anwendung. Darüber hinaus diskutieren wir die Faktoren, die die Resistenz antreiben, und mögliche Strategien, um diese im Kontext von PARP-Inhibitoren zu überwinden.
Wang et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.