Afrikanische und chinesische Führer nahmen in den frühen 2000er Jahren die Infrastrukturentwicklung und -verbesserung als Afrikas bevorzugtes Entwicklungsmodell an. Allerdings hat die Infrastrukturinitiative nicht die erwarteten wirtschaftlichen Renditen erbracht. Dieser Artikel untersucht, warum diese Investitionen afrikanische Staaten noch nicht auf einen nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstumspfad gebracht haben. Wir argumentieren, dass strukturelle und institutionelle, gestationale und governancebezogene Faktoren die enttäuschende wirtschaftliche Leistung von chinesisch finanzierten Projekten in Afrika besser erklären als eine absichtlich und zentral orchestrierte Verschuldungsfalle-Strategie.
Heto et al. (Do, ) haben diese Frage untersucht.