Die Fernmessungsinversion von Wasserqualitätsparametern ist ein kritisches interdisziplinäres Gebiet, das Fernmesstechnologie, Umweltwissenschaft und Wasserressourcenmanagement integriert und wichtige technische Unterstützung für eine präzise Überwachung der Wasserressourcen und ökologische Steuerung bietet. Um dem Mangel an umfassenden systematischen Übersichten in diesem Bereich zu begegnen, führte diese Studie eine bibliometriegestützte narrative Übersicht durch, wählte 2812 gültige englische Studien aus, die zwischen 1980 und 2026 in der Web of Science Core Collection (WOSCC) veröffentlicht wurden, und führte eine eingehende Wissenslandkartenanalyse mit der Software CiteSpace durch. Die Ergebnisse zeigten, dass die globale Forschung in diesem Bereich drei Phasen durchlaufen hat: erste Erforschung (1980–2000), langsames Wachstum (2001–2015) und rasante Explosion (2016–2026). China rangiert weltweit an erster Stelle im Publikationsvolumen, mit einem kooperativen Forschungsmodus, der von Kerninstituten wie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, der Universität Wuhan und der National Aeronautics and Space Administration (NASA) dominiert wird. Die Kernforschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Fusion von Mehrquellen-Daten, KI-gesteuerte Inversionsmodelloptimierung und den Forschungswechsel von Küstengewässern zu Binnengewässern. Derzeit sieht sich die Forschung drei zentralen Herausforderungen gegenüber: schlechte Anpassungsfähigkeit von Technologien zur Fusion von Mehrquellen-Daten an die Überwachung der Wasserqualität, unzureichende Integration von geospatialen und thematischen Faktoren in Inversionsmodellen und ein unzureichender systematischer Ansatz für die Forschung zu Binnengewässern. Dementsprechend sollte die zukünftige Forschung darauf abzielen, Methoden zur Fusion von Fernmessdaten weiterzuentwickeln, Wasserqualitätsinversionsmodelle weiter zu optimieren und Studien zu Binnengewässern zu stärken. Diese Studie klärt den Entwicklungskontext und die Forschungsmerkmale des Gebiets und bietet wertvolle Referenzen für nachfolgende akademische Erkundungen und praktische Anwendungen im Wasserressourcenmanagement.
Li et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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