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Im Verlauf der Krebsprogression durchlaufen Tumorzellen molekulare und phänotypische Veränderungen, die kollektiv als zelluläre Plastizität bezeichnet werden. Solche Veränderungen entstehen durch mikroumweltliche Signale, stochastische genetische und epigenetische Veränderungen und/oder durch vom Treatment auferlegte Selektionsdrücke, was zur Tumorheterogenität und Therapieresistenz beiträgt. Die epithelial-mesenchymale Plastizität ist der bekannteste Fall der Plastizität von Tumorzellen, doch aktuelle Arbeiten haben andere Beispiele ans Licht gebracht, die oft funktionale Konsequenzen haben. In diesem Überblick untersuchen wir die Natur und die Rolle(n) dieser vielfältigen Programme der zellulären Plastizität in der prämalignen Progression, der Tumorevolution und der Anpassung an die Therapie und betrachten, wie eine gezielte Ansprache der Plastizität zu neuen Krebsbehandlungen führen könnte. SIGNIFIKANZ: Veränderungen in der Zellidentität, oder zelluläre Plastizität, sind in verschiedenen Phasen der Tumorprogression häufig, und es hat sich gezeigt, dass die zelluläre Plastizität ein starkes Mittel zur Mediierung der Tumorprogression und Chemoresistenz sein kann. Das Verständnis der Mechanismen, die den verschiedenen Formen der Zellplastizität zugrunde liegen, könnte neue Strategien zur gezielten Bekämpfung der tödlichsten Aspekte von Krebs liefern: Metastasen und Resistenz gegen Therapien.
Yuan et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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