Diese Übersicht untersucht die epidemiologischen Beweise, die körperliche Aktivität mit psychischer Gesundheit verbinden, und diskutiert die potenzielle Rolle der Entzündungsreaktion als zentralen Mechanismus.
Psychosoziale Faktoren, wie chronischer psychischer Stress und Stimmung, werden als wichtiger Prädiktor für Lebensdauer und Wohlbefinden anerkannt. Insbesondere wird Depression unabhängig mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Sterberate aus allen Ursachen in Verbindung gebracht und tritt oft komorbid mit chronischen Krankheiten auf, die die damit verbundenen Gesundheitsoutcomes verschlechtern können. Regelmäßige Bewegung wird als mit Stressreduktion und besserer Stimmung assoziiert angesehen, was teilweise die Zusammenhänge zwischen Depression, Stress und Gesundheitsergebnissen vermitteln kann. Die zugrunde liegenden Mechanismen für die positiven Effekte von Bewegung auf das Wohlbefinden sind noch unzureichend verstanden. In dieser Übersicht untersuchen wir epidemiologische Beweise für eine Assoziation zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit. Anschließend beschreiben wir das Paradigma des Bewegungsentzugs als experimentelles Protokoll zur Untersuchung der Mechanismen, die Bewegung, Stimmung und Stress verbinden. Insbesondere werden wir die potenzielle Rolle der Entzündungsreaktion als zentralen Mechanismus diskutieren.
Hamer et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.