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Wir haben zuvor berichtet, dass aus Fettgewebe stammende Stammzellen (ASCs), die in hoher Zelldichte kultiviert werden, den Zelltod von Krebszellen durch die Expression von Typ-I-Interferonen und Tumornekrosefaktor (TNF)-verwandten Apoptose-induzierenden Liganden (TRAIL) induzieren können. Hier untersuchten wir, ob TRAIL-exprimierende ASCs, die durch M1-Makrophagen induziert werden, den durch Colitis assoziierten Krebs in einem Azoxymethan (AOM)/Dextran-Natriumsulfat (DSS) Tiermodell lindern können. M1-Makrophagen erhöhten signifikant die TRAIL-Expression in ASCs, was die Apoptose von LoVo-Zellen auf TRAIL-abhängige Weise induzierte. CD133-Knockout LoVo-Zellen, die mit dem CRISPR-Cas9-Gensystem erzeugt wurden, waren jedoch gegenüber TRAIL resistent. In dem durch AOM/DSS induzierten Colitis-assoziierten Krebsmodell hemmt die intraperitoneale Transplantation von TRAIL-exprimierenden ASCs signifikant die Entwicklung von Dickdarmkrebs. Zudem zeigte die immunhistochemische Färbung eine niedrige CD133-Expression in Tumoren aus der AOM/DSS + ASCs-Gruppe im Vergleich zu Tumoren aus der unbehandelten Gruppe. Darüber hinaus reduzierte die ASC-Behandlung selektiv die Anzahl der M2-Makrophagen in tumoralem (45,7 ± 4,2) und nicht-tumoralem Gewebe (30,3 ± 1,5) in AOM/DSS + ASCs-behandelten Tieren im Vergleich zu denen in der unbehandelten Gruppe (Tumor 71,7 ± 11,2, Nicht-Tumor 94,3 ± 12,5; p < 0,05).
Eom et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.