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Biologische Systeme weisen Ähnlichkeiten zu effizienten Finanzportfolios auf; die emergenten Eigenschaften aggregierter Systeme sind oft weniger volatil als ihre Komponenten. Diese Portfoliowe effects ergeben sich aus der statistischen Mittelung über die Dynamik der Systemkomponenten, die oft schwach oder negativ miteinander korrelieren im Zeit- und Raumverlauf. Das „Portfolio“-Konzept, wenn es auf die ökologische Forschung angewendet wird, bietet wichtige Einblicke in die Organisation von Ökosystemen, wie Arten interagieren und wie evolutionäre Strategien sich entwickeln. Es hilft auch dabei, geeignete Skalen für die Entwicklung robuster Management- und Naturschutzpläne zu identifizieren und bietet einen Ansatz, der nicht auf vorschreibenden Vorhersagen über Bedrohungen in einer unsicheren Zukunft beruht. Vielmehr präsentiert es einen Rahmen für das Risikomanagement aus unvermeidlichen Störungen, von denen viele wir nicht verstehen oder vorhersagen können.
Schindler et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.