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Asplenie-Patienten haben ein Risiko für pneumokokkale Sepsis. Patienten mit hyposplenic Funktion, wie sie mit der Sichelzellenkrankheit (SCD) assoziiert sind, sind ebenfalls gefährdet. Tests zur Bewertung der Milzfunktion sind entweder nicht verfügbar oder mangelhaft standardisiert. Ziel dieser Studie war es, verschiedene Methoden zur Bestimmung der Milzfunktion zu vergleichen. Achtzehn Patienten mit SCD (d.h. 10 heterozygote (SC) und 8 homozygote (SS) SCD-Patienten) sowie acht splenektomierte Patienten wurden mit 10 Kontrollen verglichen. Alle Probanden unterzogen sich einer Milz-Szintigrafie, danach wurden die funktionellen Milzvolumina (FSV) berechnet. Das FSV wurde mit der immunologischen Funktion und B-Zell-Subgruppen sowie der phagozytischen Funktion, dargestellt durch das Vorhandensein von Howell-Jolly-Körperchen (HJB) und Prozentsätzen von gestalteten roten Blutkörperchen (PIT), verglichen. Heterozygote SCD (SC) Patienten hatten erhöhte Milzvolumina, aber vermindertes FSV, homozygote SCD (SS) Patienten waren asplenic. Splenektomierte und SS-Patienten hatten eine stark reduzierte phagozytische und immunologische Funktion. SC-Patienten hatten reduzierte Anti-Polysaccharid-Reaktionen ohne einen Anstieg von PIT. FSV korrelierte signifikant mit der phagozytischen und immunologischen Funktion. HJB waren ein Hinweis auf eine Milzdysfunktion; das Fehlen von HJB war kein Hinweis auf funktionelles normales Milzgewebe. Obwohl die Visualisierung von HJB methodologisch vorteilhaft gegenüber PIT ist, sind beide gültige Biomarker für Milzdysfunktion. Die Menge nicht-switchter Gedächtnis-B-Zellen korreliert stark mit FSV.
Lammers et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.