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Abnormale CD4+ T-Zell-Reaktivität gegen intestinale Mikroorganismen wird als treibende Kraft der mukosalen Entzündung bei entzündlichen Darmerkrankungen angesehen. Die krankheitsrelevanten mikrobiellen Arten und die entsprechenden mikroorganismenspezifischen, pathogenen T-Zell-Phänotypen sind weitgehend unbekannt. In der vorliegenden Studie identifizierten wir häufige im Darm vorkommende und lebensmittelausgelöste Hefen als direkte Aktivatoren veränderter CD4+ T-Zell-Reaktionen bei Patienten mit Morbus Crohn (MC). Hefe-responsive CD4+ T-Zellen in MC zeigen einen cytotoxischen T-Helferzell (TH1-Zell) Phänotyp und zeigen eine selektive Expansion von T-Zell-Klonen, die hochgradig kreuzreaktiv gegenüber mehreren kommensalen sowie lebensmittelausgelösten Pilzarten sind. Dies weist auf die Selektion kreuzreaktiver T-Zellen durch wiederholte Begegnungen mit konservierten Pilantigenen im Kontext einer chronischen Darmerkrankung hin. Unsere Ergebnisse heben eine Rolle von Hefen als Treiber abweichender CD4+ T-Zell-Reaktivität bei Patienten mit MC hervor und deuten darauf hin, dass sowohl im Darm ansässige pilzliche Kommensalen als auch die tägliche Aufnahme von Hefen zur chronischen Aktivierung entzündlicher CD4+ T-Zell-Reaktionen bei Patienten mit MC beitragen könnten.
Martini et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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