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Mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von weniger als 50 % ist das hochgradige seröse Ovarialkarzinom (HGSC eines der aggressivsten gynäkologischen Malignome, die Frauen heutzutage betreffen. Die hohe Sterblichkeitsrate von HGSC ist größtenteils auf Verzögerungen bei der Diagnose zurückzuführen, da die meisten Patienten bis in die späten Stadien der Krankheit undiagnostiziert bleiben. Derzeit gibt es keine empfohlenen Screening-Tests für Ovarialkarzinom, und es besteht daher ein dringender Bedarf an neuen diagnostischen Methoden, insbesondere solchen, die die Krankheit in frühen Stadien erkennen können, wenn klinische Interventionen weiterhin wirksam sind. Während die Diagnostik von Ovarialkarzinom viele technische Hürden teilt, die auch für andere Krebsarten gelten, haben die geringe Prävalenz der Erkrankung in der Allgemeinbevölkerung und ein bemerkenswerter Mangel an empfindlichen und spezifischen Biomarkern die Entwicklung einer klinisch nützlichen Screening-Strategie besonders herausfordernd gemacht. Hier präsentieren wir einen detaillierten Überblick über die Gesamtlandschaft der Ovarialkarzinom-Diagnostik, mit dem Schwerpunkt auf neuen Methoden, die neuartige Protein-, genetische, epigenetische und bildgebende Biomarker und/oder fortschrittliche Diagnosetechnologien zur nicht-invasiven Erkennung von HGSC einsetzen, insbesondere bei Frauen mit hohem Risiko aufgrund von Keimbahnmutationen wie BRCA1/2. Schließlich diskutieren wir das translationale Potenzial dieser Ansätze zur Erreichung einer klinisch umsetzbaren Lösung für das Screening und die Diagnostik von Ovarialkarzinom im Frühstadium als Mittel zur letztendlichen Verbesserung der Patientenergebnisse sowohl in der Allgemeinbevölkerung als auch in Hochrisikogruppen.
Liberto et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.