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Der Begriff „offene Pädagogik“ wurde in den letzten Jahrzehnten auf vielfältige Weise verwendet. In den letzten Jahren wurde er auch mit Open Educational Resources (OER) in Verbindung gebracht. Die breite Palette konkurrierender Definitionen offener Pädagogik sowie die semantische Überlappung mit einem anderen unspezifizierten Begriff, offenen Bildungspraktiken, macht es schwierig, Forschung zum Thema offene Pädagogik zu betreiben. Mit dieser Aussage möchten wir nicht die potenzielle Wirksamkeit der vielen pädagogischen Ansätze, die als offen bezeichnet werden, in Zweifel ziehen. In diesem Artikel schlagen wir anstelle eines Versuchs, eine kanonische Definition offener Pädagogik zu argumentieren, einen neuen Begriff vor: „OER-gestützte Pädagogik“, definiert als die Gesamtheit der Lehr- und Lernpraktiken, die nur im Kontext der 5R-Berechtigungen möglich oder praktisch sind, die für OER charakteristisch sind. Wir schlagen Kriterien vor, um zu bewerten, ob eine Unterrichtsform OER-gestützte Pädagogik darstellt, und analysieren mehrere Beispiele für OER-gestützte Pädagogik anhand dieser Kriterien.
Wiley et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.