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Trotz zunehmender empirischer Forschung, die den Zusammenhang zwischen elterlicher ethnisch-rassischer Sozialisierung und dem psychosozialen Wohlbefinden von Jugendlichen colorierter Herkunft dokumentiert, bleibt die Evidenz über das Ausmaß, in dem ethnisch-rassische Sozialisierungspraktiken mit den Ergebnissen von Jugendlichen verknüpft sind und mögliche Variationen in diesen Zusammenhängen aufweisen, unklar. In der aktuellen Studie zeigt eine Metaanalyse von 102 Studien mit 803 Effektgrößen und 27.221 Teilnehmern, dass die allgemeine ethnisch-rassische Sozialisierung positiv, wenn auch bescheiden, mit Selbstwahrnehmung, Interaktionsqualität und internalisierendem Verhalten assoziiert war. Der allgemeine Zusammenhang zwischen ethnisch-rassischer Sozialisierung und externalisierendem Verhalten war nicht signifikant. Darüber hinaus variierte der Zusammenhang der ethnisch-rassischen Sozialisierung mit psychosozialen Ergebnissen je nach Subtyp, den Eltern verwendeten, dem Entwicklungsstadium und der Rasse/Ethnizität des Zielkindes sowie dem Berichterstatter der ethnisch-rassischen Sozialisierung. Insbesondere wurde kulturelle Sozialisierung positiv mit Selbstwahrnehmung und Interaktionsqualität assoziiert und negativ mit externalisierendem Verhalten. Außerdem war die positive Assoziation der ethnisch-rassischen Sozialisierung mit Selbstwahrnehmung in der frühen Adoleszenz und unter afroamerikanischen Jugendlichen am stärksten. Diese Ergebnisse unterstreichen die Komplexität der elterlichen ethnisch-rassischen Sozialisierungspraktiken und die Notwendigkeit eines nuancierten Blickwinkels darauf. Auswirkungen auf elterliche Praktiken und zukünftige Forschung werden erörtert. (PsycINFO-Datenbankeintrag (c) 2020 APA, alle Rechte vorbehalten).
Wang et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.