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G-protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) sind seit Jahrzehnten gut zugängliche Zielstrukturen für Medikamente, wobei über ein Drittel der derzeit auf dem Markt befindlichen Medikamente GPCRs anvisiert. Von diesen ist die GPCR-Superfamilie der Klasse A stark vertreten, und die fortgesetzte Medikamentenentwicklung für diese Familie von Rezeptoren könnte neuartige Therapeutika für eine Vielzahl von Krankheiten bereitstellen. Die allosterische Modulation von GPCRs ist ein innovativer Targeting-Ansatz, der das verfügbare Toolbox für kleine Moleküle erweitert und sich als viable Strategie zur Medikamentenentwicklung erweist, was durch aktuelle FDA-Zulassungen und klinische Studien belegt wird. Zahlreiche allosterische Modulatoren der Klasse A GPCR wurden kürzlich entdeckt, und aufkommende Trends wie die Verfügbarkeit von GPCR-Kristallstrukturen, vielfältige funktionelle Assays und strukturbasierte rechnergestützte Ansätze verbessern die Optimierung und Entwicklung. Diese Perspektive bietet ein Update zu allosterisch anvisierten GPCRs der Klasse A und ihren Krankheitsindikationen sowie den ansatz der medizinischen Chemie zur Entwicklung neuartiger allosterischer Modulatoren und hebt aufkommende Trends und Möglichkeiten in diesem Bereich hervor.
Wold et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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