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Eine historische Perspektive auf die Verbesserung der kognitiven Funktion durch Estradiol wird präsentiert, und die Forschung, hauptsächlich an Tieren, aber auch an Menschen, wird überprüft. Daten zu den Mechanismen, die den Verbesserungen zugrunde liegen, werden diskutiert. Neuere Studien, die schnelle Effekte von Estradiol auf die Konsolidierung von Gedächtnis durch Membraninteraktionen und Aktivierung interzellulärer Signalwege zeigen, werden überprüft, ebenso wie Studien, die sich auf traditionelle genomische Mechanismen konzentrieren. Kürzliche Demonstrationen der intra-neuronalen Estradiolsynthese und mögliche Wirkungen als Neurosteroid zur Förderung des Gedächtnisses werden diskutiert. Diese Informationen werden auf die kritische Frage des aktuellen Mangels an effektiven hormonellen (oder anderen) Behandlungen für den mit Menopause und Alterung verbundenen kognitiven Rückgang angewendet. Schließlich wird die kritische Periodenhypothese für Estradiolwirkungen sowie neuartige Strategien zur Hormon-/Arzneimittelentwicklung diskutiert. Insgesamt dokumentiert der historische Bericht, dass Estradiol einige Aspekte der kognitiven Funktion positiv beeinflusst, aber effektive therapeutische Interventionen mit diesem Hormon noch verwirklicht werden müssen.
Victoria N. Luine (Mon,) hat diese Frage untersucht.