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Mangan (Mn) ist ein essentielles Element, das an der Synthese und Aktivierung vieler Enzyme sowie an der Regulierung des Metabolismus von Glukose und Lipiden beim Menschen beteiligt ist. Darüber hinaus ist Mn eines der benötigten Komponenten für die Mn-Superoxiddismutase (MnSOD), die hauptsächlich dafür verantwortlich ist, reaktive Sauerstoffspezies (ROS) im mitochondrialen oxidativen Stress zu beseitigen. Sowohl ein Mn-Mangel als auch eine Vergiftung sind mit nachteiligen metabolischen und neuropsychiatrischen Auswirkungen verbunden. In den letzten Jahrzehnten hat die Häufigkeit von Stoffwechselerkrankungen, einschließlich Typ-2-Diabetes mellitus (T2MD), Fettleibigkeit, Insulinresistenz, Atherosklerose, Hyperlipidämie, nichtalkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD) und hepatischer Steatose, dramatisch zugenommen. Frühere Studien haben ergeben, dass die ROS-Produktion, oxidativer Stress und Entzündungen entscheidend für die Pathogenese von Stoffwechselerkrankungen sind. Darüber hinaus könnte ein Mangel an diätetischem Mn sowie übermäßige Mn-Exposition die ROS-Produktion erhöhen und zu weiterem oxidativen Stress führen. Die Beziehung zwischen Mn und Stoffwechselerkrankungen ist jedoch unklar. In dieser Übersicht geben wir Einblicke in die Rolle, die Mn bei der Prävention und Entwicklung von Stoffwechselerkrankungen spielt.
Li et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.