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Dieses Papier beschreibt die Ergebnisse einer Langzeitstudie mit 159 deutschsprachigen Grundschulkindern. Die Zusammenhänge zwischen musikalischen Fähigkeiten (Wahrnehmung und Differenzierung rhythmischer und tonal/melodischer Muster) und Dekodierungsfähigkeiten sowie die Auswirkungen von musikalischem Training auf die Leseleistungen auf Wortebene wurden untersucht. Kognitive Fähigkeiten und sozioökonomische Faktoren wurden als Kovariaten in allen Analysen kontrolliert. Die Experimentalgruppe erhielt 9 Monate lang spezialisiertes musikalisches Training. Eine Vergleichsgruppe erhielt während der gleichen Zeit alternativen Unterricht (Bildende Kunst). Eine weitere Vergleichsgruppe erhielt während des Studiens Zeit keine zusätzlichen Klassen. Die Ergebnisse zeigen, dass rhythmische Fähigkeiten signifikant positiv mit Dekodierungsfähigkeiten (sowohl Lesegenauigkeit als auch Lesepoesie) korreliert sind. Tonale Fähigkeiten hingegen korrelierten nicht mit Lesefähigkeiten. Darüber hinaus hatte das spezielle musikalische Training einen signifikanten Einfluss auf die Lesegenauigkeit beim Lesen von Wörtern, wie die Analyse der Kovarianz ergab. In diesem Papier werden die Implikationen für die Lesentwicklung diskutiert.
Iris Rautenberg (Mon,) untersuchte diese Frage.