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Um effektiv zu funktionieren, müssen Individuen freiwillig sofortige Belohnungen aufschieben und im zielgerichteten Verhalten auf zukünftige Ergebnisse bestehen. Das vorliegende Forschungsprogramm analysierte die Natur dieser zukunftsorientierten Selbstkontrolle und die psychologischen Prozesse, die ihr zugrunde liegen. Dauerhafte individuelle Unterschiede in der Selbstkontrolle wurden bereits im Vorschulalter festgestellt. Die 4-jährigen Kinder, die in bestimmten Laborbedingungen länger Belohnungen aufschieben konnten, entwickelten sich zu kognitiv und sozial kompetenteren Jugendlichen, die bessere schulische Leistungen erbrachten und besser mit Frustration und Stress umgingen. Experimente im selben Forschungsprogramm identifizierten zudem spezifische kognitive und aufmerksame Prozesse, die eine effektive Selbstregulation früh im Entwicklungsverlauf ermöglichen. Die experimentellen Ergebnisse spezifizierten ihrerseits die speziellen Arten von Vorschul-Verzögerungssituationen, die diagnostisch sind, um Aspekte der kognitiven und sozialen Kompetenz später im Leben vorherzusagen.
Mischel et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.