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Ein großer Teil menschlicher Emotionen entsteht als Reaktion auf reale, erwartete, erinnerte oder imaginierte Ablehnung durch andere Menschen. Da die Akzeptanz durch andere Menschen die evolutionäre Fitness verbessert, entwickelten Menschen biopsychologische Mechanismen, um sie über Bedrohungen für Akzeptanz und Zugehörigkeit zu informieren, sowie emotionale Systeme, um mit Bedrohungen für die Akzeptanz umzugehen. Dieser Artikel untersucht sieben Emotionen, die häufig auftreten, wenn Menschen wahrnehmen, dass ihr relationaler Wert für andere Menschen niedrig oder potenziell gefährdet ist, einschließlich verletzter Gefühle, Eifersucht, Einsamkeit, Scham, Schuld, soziale Angst und Verlegenheit. Andere Emotionen, wie Traurigkeit und Wut, können während Ablehnungsepisoden auftreten, sind jedoch Reaktionen auf Merkmale der Situation, die nichts mit niedrigem relationalen Wert zu tun haben. Der Artikel diskutiert die evolutionären Funktionen ablehnungsbezogener Emotionen, neurologische Beweise bezüglich der Hirnregionen, die Reaktionen auf Ablehnung vermitteln, und verhaltenswissenschaftliche Forschungen aus der sozialen, entwicklungspsychologischen und klinischen Psychologie zu psychologischen und verhaltensmäßigen Begleiterscheinungen interpersoneller Ablehnung.
Mark R. Leary (Do,) untersuchte diese Frage.
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