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Konzeptionell ähnlich wie Modifikationen von DNA unterliegen mRNAs chemischen Modifikationen, die ihre Aktivität, Lokalisierung und Stabilität beeinflussen können. Die häufigste interne Modifikation in mRNA ist die Methylierung von Adenosin an der N6-Position (m6A). Dies bringt mRNA wieder in eine Rolle als zentrales Informationshub innerhalb der Zelle, indem sie als Informationsträger, Modifikator und Abschwächer für viele biologische Prozesse fungiert. Dennoch bleibt die genaue Rolle interner mRNA-Modifikationen wie m6A im menschlichen und murinen erweiterten Herzgewebe unbekannt. Die transkriptomweite Kartierung von m6A in mRNA ermöglichte es uns, m6A-Ziele in menschlichen und murinen Herzen zu katalogisieren. Eine erhöhte m6A-Methylierung wurde bei menschlicher Kardiomyopathie festgestellt. Knockdown und Überexpression des m6A-Schreibenzyme Mettl3 beeinflussten die Zellgröße und die zelluläre Umstrukturierung sowohl in vitro als auch in vivo. Unsere Daten deuten darauf hin, dass die mRNA-Methylierung in Kardiomyozyten, die unter Stress stehen, hochdynamisch ist und dass Veränderungen im mRNA-Methylom die translationale Effizienz durch Beeinflussung der Transkriptstabilität regulieren. Wenn einmal aufgeklärt, könnten Manipulationen der Methylierung spezifischer m6A-Stellen ein wirkungsvoller Ansatz sein, um eine Verschlechterung der Herzfunktion zu verhindern.
Kmietczyk et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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