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In den letzten zwei Jahrzehnten deutet die Evidenz aus humanen und tierexperimentellen Studien darauf hin, dass Väterlichkeit zum Zeitpunkt der Empfängnis gesundheitsschädliche Auswirkungen auf die Nachkommen durch Entwicklungsprogrammierung haben kann. Dies könnte einen signifikanten Beitrag zur aktuellen Epidemie von Fettleibigkeit und damit verbundenen metabolischen und reproduktiven Komplikationen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Subfruchtbarkeit/Unfruchtbarkeit leisten. Bis heute wurden Veränderungen in der Zusammensetzung des Samenflüssigkeits, der DNA-Methylierung von Spermien, der Histonzusammensetzung, kleinen nicht-kodierenden RNAs und DNA-Schäden in Spermien als potenzielle zugrunde liegende Mechanismen vorgeschlagen, um die Gesundheit der Nachkommen zu programmieren. In diesem Überblick diskutieren wir aktuelle menschliche und rodentia Evidenz über die Auswirkungen von väterlicher Fettleibigkeit/Überernährung auf die Gesundheit der Nachkommen, gefolgt von den vorgeschlagenen Mechanismen, mit einem Fokus auf DNA-Schäden in Spermien, die die väterliche Programmierung untermauern. Wir fassen auch die verschiedenen Interventionsstrategien zusammen, die umgesetzt wurden, um die Auswirkungen von väterlicher Fettleibigkeit zu minimieren. Bei einer kritischen Durchsicht der Literatur stellen wir fest, dass die durch Fettleibigkeit bedingte Veränderung der Spermienqualität bei Vätern mit beeinträchtigter Gesundheit der Nachkommen verknüpft ist. Eine Intervention durch körperliche Aktivität des Vaters vor der Empfängnis hat sich als vorteilhaft für die metabolische Gesundheit erwiesen. Weitere Arbeiten zur Erforschung der Mechanismen, die den Nutzen von väterlicher Bewegung auf die Nachkommen erläutern, sind gerechtfertigt. Die Umstellung auf gesunde Ernährungsweisen und Mikronährstoffergänzungen während der Präkonzeption haben einige positive Auswirkungen gezeigt, um die Auswirkungen von väterlicher Fettleibigkeit auf die Nachkommen zu minimieren. Pharmakologische Ansätze, z.B. Metformin, werden ebenfalls angewendet. Daher könnten Interventionen beim fettleibigen Vater die potenziell schädlichen Auswirkungen der väterlichen Fettleibigkeit auf die Nachkommen mildern.
Billah et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.