Key points are not available for this paper at this time.
Die Bestäubung erfolgt für 70% bis 90% der Angiospermenarten ausschließlich oder vorwiegend durch Tiere. Daher bieten Bestäuber einen wesentlichen Ökosystemdienst für die Menschheit. Der Einfluss des menschengemachten Artensterbens auf die Funktionsweise der Pflanzen-Bestäuber-Interaktionen wurde bisher jedoch nicht experimentell untersucht. Um zu verstehen, wie Pflanzengemeinschaften auf Veränderungen der Diversität ihrer bestäubenden Fauna reagieren, haben wir die funktionale Diversität sowohl von Pflanzen als auch von Bestäubern unter natürlichen Bedingungen manipuliert. Eine Erhöhung der funktionalen Diversität sowohl von Pflanzen als auch von Bestäubern führte zur Rekrutierung diverserer Pflanzengemeinschaften. Nach zwei Jahren wiesen die von der funktional vielfältigsten Bestäubergruppe bestäubten Pflanzengemeinschaften etwa 50% mehr Pflanzenarten auf als die von weniger vielfältigen Bestäubergruppen bestäubten Pflanzengemeinschaften. Darüber hinaus wurde der positive Effekt der funktionalen Diversität durch eine Komplementarität zwischen funktionalen Gruppen von Bestäubern und Pflanzen erklärt. Somit könnte die funktionale Diversität von Bestäubungsnetzwerken entscheidend für die Nachhaltigkeit des Ökosystems sein.
Fontaine et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: