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Wenig akademische und politische Aufmerksamkeit wurde der `digitalen Kluft` bei Kindern und Jugendlichen gewidmet. Dieser Artikel analysiert die Ergebnisse einer nationalen Umfrage unter 9- bis 19-Jährigen im Vereinigten Königreich, die Ungleichheiten nach Alter, Geschlecht und sozialem Status in Bezug auf die Qualität ihres Zugangs zum Internet und dessen Nutzung offenbart. Da sowohl das Ausmaß der Nutzung als auch die Gründe für eine geringe oder keine Internetnutzung altersabhängig variieren, ist eine andere Erklärung für die digitale Kluft bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen erforderlich. Anstatt nur an die Idee einer binären Kluft zu denken, schlagen wir stattdessen ein Kontinuum der digitalen Inklusion vor. Gradationen in der Häufigkeit der Internetnutzung (von Nicht- und Wenignutzern bis hin zu wöchentlichen und täglichen Nutzern) lassen sich auf einen Fortschritt bei der Nutzung von Online-Möglichkeiten unter jungen Menschen abbilden (von grundlegenden über moderate bis hin zu umfassenden und dann allumfassenden Nutzern) und beginnen so zu erklären, warum Unterschiede in der Internetnutzung von Bedeutung sind, was zur Inklusion und Exklusion beiträgt. Demografische, Nutzungs- und Fachkenntnisvariablen spielen alle eine Rolle bei der Erklärung der Unterschiede in der Breite und Tiefe der Internetnutzung.
Livingstone et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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