Key points are not available for this paper at this time.
Ein hundertneunundfünfzig Patienten wurden von den Autoren zur Bewertung von chronischen belastungsbedingten Beinschmerzen von 1978 bis 1987 überwiesen. Die Akten von 131 Patienten waren vollständig und für eine retrospektive Überprüfung verfügbar. Vierundvierzig Patienten wurden mit einem chronischen Kompartmentsyndrom (CCS) diagnostiziert, und fünfundsiebzig Patienten hatten das Syndrom durch intramuskuläre Druckmessungen ausgeschlossen. Der einzige signifikante Unterschied zwischen den beiden Gruppen in der Anamnese und der körperlichen Untersuchung war eine Inzidenz von 45,9 % von Muskelhernie bei den Patienten mit CCS, im Vergleich zu 12,9 % Inzidenz bei denen ohne das Syndrom. Ein Drittel der Patienten mit dem Syndrom und über die Hälfte derjenigen ohne berichteten anhaltende, mäßige bis starke Schmerzen bei einer Nachuntersuchung von 6 Monaten bis 9 Jahren. Modifizierte, objektive Kriterien wurden für die Diagnose von CCS entwickelt. Die Kriterien basierten auf den intramuskulären Drücken, die mit dem Schlitkatheter vor und nach dem Training in 210 Muskelkompartimenten ohne CCS aufgezeichnet wurden. Bei Vorliegen geeigneter klinischer Befunde betrachten wir eines oder mehrere der folgenden intramuskulären Druckkriterien als diagnostisch für das chronische Kompartmentsyndrom des Beins: 1) ein Vor-Druck größer oder gleich 15 mm Hg, 2) ein 1 Minute Nach-Druck von größer oder gleich 30 mm Hg oder 3) ein 5 Minuten Nach-Druck größer oder gleich 20 mm Hg.
Pedowitz et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.