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Hintergrund: Schlafentzug ist ein weltweites Gesundheitsproblem. Nur wenige Studien haben das Schlafverhalten von Personen im Bildungsbereich untersucht. Ziel: Beschreibung der Schlafgewohnheiten und -bedenken des Schulpersonals in einem Schulverband im Mittleren Westen. Methoden: Ein Querschnittsbefragungsdesign wurde verwendet, um Daten zu Demografie, dem Medical Outcomes Study (MOS) Schlafmaß, der Epworth Sleepiness Scale (ESS) und Schlafbedenken zu sammeln. Die Daten wurden mit univariaten und bivariaten Verfahren analysiert. Ergebnisse: Fast 25% der Lehrer berichteten, dass ihre täglichen Aktivitäten durch Müdigkeit beeinträchtigt wurden, und 43% schliefen im Durchschnitt sechs Stunden oder weniger pro Nacht. Weibliche Befragte berichteten von signifikant schlechterem Schlaf. Insgesamt erlebten Schulmitarbeiter mehr Schlafprobleme als von der allgemeinen US-Bevölkerung berichtet. Diskussion: Diese Studie bestätigte die Existenz von Schlafentzug bei Schulpersonal. Müde Lehrer sind einem höheren Risiko ausgesetzt, unzureichende Aufsicht und minderwertigen Unterricht zu bieten. Sie berichten auch über mehr Stimmungsschwankungen und sind einem höheren Risiko für Gesundheitsprobleme ausgesetzt. Der Schlafbedenken und -gewohnheiten von Schulpersonal wurde wenig Aufmerksamkeit geschenkt, und es besteht Bedarf an weiterer Forschung. Übersetzung für die Gesundheitsbildungspraxis: Aufklärung über die Bedeutung des Schlafes und wie man eine gute Nachtruhe erhält, sollte in Programme zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter einbezogen werden.
Amschler et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.