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Die Planung und Vermarktung von Tourismuszielen sind grundlegend Aktionen der Platzgestaltung, die darauf abzielen, das Image und die Wahrnehmbarkeit eines Ortes zu formen. Platzgestaltung ist ein angeborenes menschliches Verhalten, das von den organischen und unplanned Actions einzelner Individuen reicht, die hier als ‚Platzmachung‘ definiert werden, bis hin zu geplanten und absichtlichen globalen Thematisierungen durch Regierungen und Tourismusbehörden, die hier als ‚Platzgestaltung‘ definiert werden. Platzmachung und Platzgestaltung sind Enden eines Kontinuums von Optionen, wobei die meisten Orte eine Mischung aus lokalen und globalen Elementen aufweisen. Diese Elemente reichen ebenfalls von den greifbaren (Basis in der Stadtgestaltung) bis zu den immateriellen (Menschenlandschaften und Vorstellungen). Die Werkzeuge der Platzgestaltung sind im Wesentlichen für sowohl organische Platzmachung als auch geplante Platzgestaltung gleich, aber die Intentionen und Ergebnisse können enorm variieren. Die Tourismusentwicklung hat als wirtschaftliche Aktivität fast immer eine neoliberal geplante Platzgestaltungsagenda. Organische Platzmachung entsteht durch individuelle Handlungsmacht, die, wenn sie fortfahren darf, ihren Eindruck selbst in einer stark mastergeplanten Tourismusszene hinterlassen wird. Ein Verständnis von Platzmachung und Platzgestaltung bietet Einblicke in Forschungsfragen zur politischen Ökonomie des Tourismus und die Rollen von Gastgebern und Gästen bei der Mitgestaltung von Tourismusorten. Die Untersuchung der Elemente der Platzgestaltung in einer Tourismuslandschaft kann klarer identifizieren, wie unterschiedliche Weltanschauungen im Laufe der Zeit zur Schaffung von Tourismusorten beigetragen haben, und somit bei der Planung der zukünftigen Entwicklung von Zielgemeinschaften helfen.
Alan A. Lew (Tue,) hat diese Frage untersucht.