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Relative Deprivation (RD) ist das Urteil, dass man im Vergleich zu einem bestimmten Standard schlechter dasteht, begleitet von Gefühlen von Wut und Groll. Sozialwissenschaftler verwenden RD, um eine Vielzahl von signifikanten Ergebnissen vorherzusagen: kollektives Handeln, individuelle Leistungen und Abweichung, intergruppale Einstellungen sowie körperliche und psychische Gesundheit. Aber die Ergebnisse sind oft schwach und inkonsistent. Die Autoren stützen sich auf eine theoretische und meta-analytische Überprüfung (210 Studien mit 293 unabhängigen Stichproben, 421 Tests und 186.073 Befragten), um ein Modell zu präsentieren, das Gruppen- und individuelle RD integriert. RD-Maßnahmen, die (a) gerechtigkeitsbezogene Affekte einbeziehen, (b) das Ergebnisniveau der Analyse entsprechen und (c) qualitativ hochwertigere Maße verwenden, zeigen signifikant stärkere Beziehungen. Zukünftige Forschung sollte sich auf geeignete RD-Messungen, wütenden Groll und die Einbeziehung theoretisch relevanter situationaler Beurteilungen konzentrieren. Solche methodologischen Verbesserungen würden RD als nützlichen sozialpsychologischen Prädiktor für eine Vielzahl wichtiger individueller und sozialer Prozesse revitalisieren.
Smith et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.
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