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Zusammenfassung Während das zentrale Nervensystem als immunprivilegierter Ort gilt und Hirntumore immunosuppressive Merkmale aufweisen, beeinflussen sowohl angeborene als auch adaptive Immunantworten das Wachstum und den Behandlungswiderstand von Glioblastomen (GBM). Der Einfluss der Hauptimmunzellpopulation in Gliomen, die durch gliomassoziierte Mikroglias/Makrophagen (GAMs) repräsentiert wird, auf den klinischen Verlauf der Patienten ist jedoch noch unklar. Daher hatten wir zum Ziel, die immunhistochemische Expression ausgewählter Mikroglias und Makrophagenmarker in 344 Gliomen (einschließlich Gliomen der WHO-Grade I–IV) zu bewerten. Darüber hinaus analysierten wir eine Kohorte von 241 IDH1R132H-nicht-mutierten GBM-Patienten hinsichtlich des Zusammenhangs von GAM-Subtypen und dem Gesamtüberleben der Patienten. Die phänotypischen Eigenschaften von GAMs, die aus hochgradigen Astrozytomen durch CD11b-basierte magnetische Zellselektion isoliert wurden, wurden durch Immunzytochemie, mRNA-Mikroarray, qRT-PCR und bioinformatische Analysen untersucht. Eine höhere Anzahl von CD68-, CD163- und CD206-positiven GAMs im vitalen Tumorkern war mit einem vorteilhaften Überleben der Patienten assoziiert. Das mRNA-Expressionsprofil von GAMs zeigte eine Hochregulation von Faktoren, die als pro-inflammatorische M1 (z. B. CCL2, CCL3L3, CCL4, PTGS2) und anti-inflammatorische M2-Polarisationsmarker (z. B. MRC1, LGMN, CD163, IL10, MSR1) gelten, letztere eher mit phagozytischen Funktionen im GBM-Mikroumfeld assoziiert. Zusammenfassend präsentieren wir Beweise, dass menschliche GBMs gemischte M1/M2-ähnliche polarisierte GAMs enthalten und dass die Mengen verschiedener GAM-Subpopulationen im Tumorkern positiv mit dem Gesamtüberleben von Patienten mit IDH1R132H-nicht-mutierten GBMs assoziiert sind.
Zeiner et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.