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Neuronen haben eine auffällige Neigung, an oszillatorischen Aktivitäten teilzunehmen. Eine wichtige Art oszillatorischer Aktivitäten, die im motorischen System verbreitet ist, tritt im Beta-Frequenzband bei etwa 20 Hz auf. Sie äußert sich während der Aufrechterhaltung tonischer Kontraktionen und wird vor und während willkürlicher Bewegungen unterdrückt. Diese und andere korrelative Beweise deuten darauf hin, dass Beta-Aktivität tonische Kontraktionen fördern kann, während sie die motorische Verarbeitung neuer Bewegungen beeinträchtigt. Daher sind Ausbrüche von Beta-Aktivität im Cortex mit einer Verstärkung der motorischen Effekte sensorischer Rückmeldungen während tonischer Kontraktion und mit einer Verringerung der Geschwindigkeit willkürlicher Bewegungen verbunden. Darüber hinaus wird die Beta-Aktivität erhöht, wenn Bewegungen widerstanden oder willentlich unterdrückt werden müssen. Hier verwenden wir imperceptible transkranielle Wechselstromstimulation, um die kortikale Aktivität bei 20 Hz bei gesunden Probanden zu entrainen und zeigen, dass dies die willkürliche Bewegung verlangsamt. Die vorliegenden Ergebnisse sind der erste direkte Beweis für die Kausalität zwischen jeglicher physiologischen oszillatorischen Gehirnaktivität und dem gleichzeitigen motorischen Verhalten beim gesunden Menschen und helfen zu erklären, wie die übermäßige Beta-Aktivität, die bei der Parkinson-Krankheit festgestellt wird, zu motorischer Verlangsamung in dieser Krankheit führen kann.
Pogosyan et al. (Donnerstag) untersuchten diese Frage.